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5 einfache Tricks für bessere Smartphone-Fotos

Handykameras sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wer glaubt, das Smartphone übernehme das Fotografieren heutzutage ganz alleine, hat weit gefehlt. Denn auch wenn die Qualität der kleinen Kamerasensoren immer besser wird, hast du selbst in der Hand, ob ein Foto gelingt. Wir zeigen dir fünf einfache Tricks, wie du das Maximum aus deinen Smartphone-Fotos herausholst.

Egal ob Gruppenbild, Insta-Story oder Selfie: Fotos mit dem Smartphone sind längst ein fester Teil unserer Lebenswelt geworden. Die winzig kleinen Sensoren und die integrierten Kamera-Softwares haben heutzutage wirklich auch jede Menge zu bieten. Porträts, Makros und Food-Fotos sind da kaum noch von Bildern hochpreisiger Kameras zu unterscheiden. Doch auch das Fotografieren mit iPhone, Samsung oder Huawei will gelernt sein. Wir zeigen dir, auf welche Punkte du auf jeden Fall achten solltest.

Saubere Linse

Mag vielleicht banal klingen, ist aber mit Abstand der häufigste Fehler: eine dreckige Kameralinse. Du musst dir vorstellen, wie häufig du dein Smartphone am Tag in die Hand nimmst. Die Linse ist dabei kaum vor Dreck geschützt. Landen fettige Fingerabdrücke zusammen mit Staub auf dem Glas, wird es schwierig mit brillanten Fotos. Auch wenn der Schmutz nicht immer direkt sichtbar ist: Gewöhne dir an, vor jedem Foto mit einem sauberen Tuch oder Kleidungsstück deine Linse von Dreck zu befreien. Du wirst erstaunt sein, wie viel klarer und kontrastreicher deine Fotos dadurch aussehen werden.


Das richtige Licht

Mache dir bewusst, dass auch bei den hochentwickelten Handykameras nicht jedes Licht gleich gut zum Fotografieren geeignet ist. Tageslicht ist meist besser als Kunstlicht, Dämmerung ist immer besser als die Mittagssonne. Von oben senkrecht einfallendes Sonnenlicht lässt Landschaften flach aussehen und verleiht Porträts unschöne Schlagschatten. Auch Gegenlicht kann eine echte Herausforderung sein. Deutlich bessere Lichtbedingungen hast du hingegen am Morgen oder Nachmittag, wenn das Seitenlicht dein Motiv gleichmäßig ausleuchtet. In Innenräumen entstehen die schönsten Ergebnisse in der Nähe eines Fensters. Möchtest du spät abends fotografieren, kann eine Softbox ideale Lichtverhältnisse schaffen. Ein weiterer Tipp: Trau dich ruhig, die Blende selbst zu regeln und die Automatik nicht immer als Nunplusultra hinzunehmen. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie man die richtige Belichtung am Handy findet.


Der richtige Fokus

Auch der Fokus ist wichtig. Achte stets darauf, dass der Hauptakteur des Bildes im Mittelpunkt steht. Dies kannst du zum Beispiel durch Hintergrundunschärfe erreichen oder indem du störende Elemente aus der Umgebung entfernst. Reduziere kleingliedrige Details im Foto und lenke so den Fokus auf dein Hauptmotiv. Fokussieren kannst du, indem du mit dem Finger auf das Element im Bild tippst, dass später scharf sein soll.


Ganz schön scharf

Apropos Schärfe: Verwackelte Bilder sind in der Regel nicht so cool. Darum raten wir dir, wenn möglich immer mit beiden Händen zu fotografieren (also nicht wie unser Model auf dem Aufmacherbild). Wenn du jetzt noch deine Ellbogen auf einer festen Oberfläche aufstützt, bist du bestens gegen Verwackler gewappnet. So schaffst du nämlich eine Art Dreipunkt-Stabilisierung, die dir auch bei schwierigen Lichtverhältnissen zu scharfen Bildern verhilft. Stattdessen kannst du natürlich auch ein Stativ nutzen oder das Handy irgendwo aufstellen. Nun einfach noch den 3-Sekunden-Selbstauslöser einstellen und anschließend über scharfe Fotos freuen.


Besondere Perspektiven

Wäre da noch der Bildausschnitt. Wie beim Fotografieren mit hochwertigen Kameras, solltest du dich auch bei der Smartphone-Fotografie mit der richtigen Perspektive auseinandersetzen. Hier lohnt es sich, aus deiner Komfortzone herauszukommen. Gehe einen Schritt nach vorne, stelle dich auf einen Stuhl, lege dich auf den Boden, tu irgendwas – aber trau dich was! Gerade weil uns Samsung, Apple und Co das Fotografieren so leicht machen, solltest du die Normalperspektive aus dem Stand vermeiden. Denn das kann wirklich jeder! Versuche doch einmal, dein Hauptmotiv nach der Drittel-Regel zu zeigen. Nehme dir hierzu das Gitter im Display zur Hilfe. Mach dir auch beim Platzieren des Horizonts Gedanken: Bei den allermeisten Fotos landet der nämlich exakt in der Bildmitte und das wirkt oft langweilig. Stattdessen könntest du dem Himmel mehr Raum geben und den Horizont an den unteren Bildrand legen. Probiere einfach ein bisschen aus und brich die gängigen Regeln. Denn nur so entstehen einzigartige Bilder.

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