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5 geniale Shooting-Helfer für wenig Geld

5 geniale Shooting-Helfer für wenig Geld

Du willst künstlerische Fotos machen, die aussehen wie aus einem Fotostudio? Dann solltest du diese fünf genialen Helferlein kennen. So schaffst du mit wenig Geld kreative Looks, die dich begeistern werden!


Verträumte Kompositionen und weiche Bildlooks: Auf Instagram begegnen uns täglich künstlerische Fotos, die aussehen, wie aus dem Studio. Doch es braucht dabei nicht immer teures Equipment wie Profi-Kameras oder Lichtinstallationen. Du kannst auch mit wenig Mitteln ganz besondere Bilder kreieren. Wir haben fünf geniale Foto-Gadgets für dich zusammengestellt, die deine Fotografie auf ein neues Level heben. Und das Beste daran: Sie kosten alle unter 50 Euro.

1. Backdrop (circa 35 Euro)

Ob weiß, schwarz, farbig, aus Baumwolle oder Karton: Es ist in aller Munde und gehört zu den absoluten Favoriten in Sachen Porträt-Shooting. Die Rede ist von einem Backdrop. Doch was ist das eigentlich? Ein Backdrop ist im Grunde nichts anderes als ein Fotohintergrund, der hinter deinem Hauptmotiv aufgebaut wird. Dabei handelt es sich meist um farbigen Karton oder Baumwolltücher. Gerade in der Studiofotografie werden solche Hintergründe dazu verwendet, einen professionellen und einheitlichen Bildlook zu kreieren. Momentan sind vor allem naturfarbene Tücher aus Leinen sehr beliebt, da sie einen natürlichen Look erzeugen.

Backdrops verleihen deinen Fotos einen professionellen Look.

Während in der klassischen Studiofotografie solche Hintergründe meist mit einer hochwertigen Ausleuchtung einhergehen, geht der Trend auf Social Media eher in Richtung natürliches Tageslicht. Gerade direkt einfallendes Sonnenlicht rundet die natürliche Atmosphäre ab. Backdrops kannst du entweder in einem Stoff- oder Gardinenladen günstig kaufen, oder im Internet bestellen. Alternativ kannst du auch ein altes Betttuch verwenden. Du solltest aber auf jeden Fall darauf achten, dass deine Fläche mindestens zwei auf zwei Meter beträgt. Nur so hast du genügend Spielraum für dein Fotoshooting. Am besten du befestigst deinen Hintergrund an einer Wand oder an einer Querstange auf zwei Stativen.


2. Frischhaltefolie (circa 1 Euro)

Kennst du diese Porträts auf Instagram, die irgendwie besonders soft und verträumt aussehen? Dabei handelt es sich weder um teure Objektive, noch um nachträglichen Weichzeichner. Die Lösung kostet gerade mal einen Euro und wirklich jeder hat den Gegenstand zuhause. Der Geheimtipp unter Porträtfotograf*innen lautet: Frischhaltefolie. Spanne diese eng über die Vorderseite deines Objektivs. Je lockerer du die Folie über den Ring legt, desto verschwommener wird die Sicht. So erzeugst du einen analogen Look, der sehr stimmungsvoll wirkt.

Frischhaltefolie wirkt wie eine Art natürlicher Weichzeichner.

3. Prisma (circa 10 Euro)

Genauso beliebt sind Fotos mit spannenden Lichtreflexionen oder Spiegelungen. Das perfekte Gadget dafür sind Prismen. Was du vielleicht noch aus der Strahlenkunde aus dem Physikunterricht kennst, kannst du hervorragend für deine Fotografie nutzen. Ein Prisma ist ein Körper, mit zwei parallel zueinander stehenden Dreiecken. Alle weiteren Seiten sind Rechtecke. Was sehr mathematisch klingt, ist aber eigentlich eher zweitrangig für deine Fotos. Wichtig ist nur, dass du mit Prismen aus Glas wunderschöne Regenbögen oder Spiegelungen zaubern kannst, wenn das Licht richtig auf den Körper fällt. Halte das Prisma nah vor dein Objektiv und beobachte, was geschieht, wenn du es vorsichtig drehst und bewegst. Du wirst dein Motiv im Handumdrehen vervielfachen und magische Lichtakzente setzen. Doch Vorsicht bei der Handhabung: Das Prisma sollte unter keinen Umständen das Glas deiner Linse berühren. Das zerkratzt dein Objektiv, was wiederum sehr teuer werden kann.

Mit einem Prisma gelingen kreative Bildwelten.

4. Reflektor (circa 20 Euro)

Wohl kaum ein anderes Foto-Gadget schafft so fotogene Lichtverhältnisse wie ein Reflektor. Gerade an bewölkten Tagen herrscht oft diffuses Licht von oben. Das sorgt normalerweise dafür, dass auf Porträts leichte Schlagschatten unter Nase und Augenbrauen entstehen. Du kannst diese einseitige Lichtquelle ausgleichen, indem du den Reflektor schräg von unten auf das Gesicht deines Models richtest. Auf diese Weise wird das vom Himmel strahlende Licht vom Reflektor weitergelenkt. Du wirst erstaunt sein, wie weich und schmeichelhaft sich das auf dein Bild auswirkt. Gerade Faltreflektoren kosten gerade einmal 20 Euro und passen in wirklich jeden Fotorucksack.

Ein Reflektor hellt dein Motiv von unten auf.

5. Farbige Folien (circa zwei Euro)

Künstliches Licht muss man einfach lieben. Es erinnert uns an Kneipenbesuche, Nachtspaziergänge, Großstädte und Discotheken. Du kannst dir deine ganz eigene Farblicht-Lampe basteln. Alles was du dafür benötigst, ist eine Farbfolie deiner Wahl, ein paar Wäscheklammern sowie eine Steh- oder Taschenlampe. Farbfolien gibt es für wenige Euro in fast jedem Bastel- oder Schreibwarenladen. Nun befestigst du die Folie mit Wäscheklammern oder Klebeband an deinem Lampenschirm. Am besten wirkt der Effekt, wenn abgesehen von deiner DIY-Lampe nur wenig Umgebungslicht vorherrscht. Falls du noch mehr willst: Probier doch mal zwei Komplementärfarben von zwei Seiten miteinander zu kombinieren. So erzeugst du kreative Bildwelten, wie aus dem Studio.

Kunstlicht kannst du easy selber basteln.

Hier findest du 10 Ideen für neue kreative Foto-Projekte.


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