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5 Tipps für aufregende Urlaubsfotos

5 Tipps für aufregende Urlaubsfotos

Sommer, Strände, Segelboote: Die Urlaubssaison ist in vollem Gange und das nehmen wir zum Anlass, die schönsten Motive auf den Kamerasensor zu bannen. Hier kommen 5 Tipps, mit denen du aufregende Urlaubsfotos mit nachhause bringst.


Es gibt wohl kaum eine Zeit, in der das Fotografieren mehr Spaß macht, als auf Reisen. Man ist entspannt, das Wetter ist toll und man besucht neue, eindrucksvolle Orte. Kein Wunder, dass man da im noch so kleinsten Detail Inspiration findet. Häufig mündet diese Faszination in eine riesige Bilderflut, die irgendwie eintönig und langweilig wirkt. Man fotografiert jedes kleinste Detail aber nimmt sich nicht richtig Zeit für eine kreative Bildkomposition. Aber abwechslungsreiche Urlaubsfotos sind kein Hexenwerk! Damit du auch nach deinem Urlaub noch gerne an die schöne Zeit zurückdenkst, haben wir hier ein paar Tipps für dich.

1. Dämmerung nutzen

Egal wie viele Blogposts du zum Thema Reisefotos liest, eine Sache wirst du fast überall lesen: Wähle die richtige Tageszeit für dein Shooting. Deine Landschaft kann noch so idyllisch und dein Strand noch so menschenleer sein, wenn die Sonne von oben auf dein Motiv knallt, entzieht das deinen Fotos Tiefe und Atmosphäre. Harte Schlagschatten und grelle Farben sorgen dann dafür, dass dir deine Fotos einfach nicht gefallen wollen. Versuche in Zukunft, die Dämmerung für deine Fotos zu nutzen. Die goldene Stunde kurz vor Sonnenuntergang taucht einfach jedes Motiv in ein einzigartiges Licht. Auch die blaue Stunde nach Sonnenuntergang ist sehr reizvoll. Dann pushen bläuliche Pastelltöne dein Foto mit einer ganz besonderen Lichtstimmung. Frühe Vögel können auch kurz nach Sonnenaufgang zum Fotoshooting losziehen. Dann sind Städtchen und Touristen-Spots noch herrlich leer.

2. Festbrennweite einpacken

Du möchtest Fotos mit einem professionellen Look aber ohne viel Geld auszugeben? Dann solltest du dir eine Festbrennweite anschaffen. Darunter versteht man Objektive, die auf eine Brennweite limitiert sind und mit denen du nicht zoomen kannst. Der Vorteil dabei: Die Linsen sind perfekt für diese eine Brennweite angepasst und meist sehr hochwertig verarbeitet. Dadurch sind Festbrennweiten sehr viel lichtstärker, wodurch du Fotos mit malerischer Unschärfe kreieren kannst. Auch in Situationen mit wenig Licht, wie zum Beispiel bei Abendstimmung, erzielst du wunderschöne Fotos. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Festbrennweiten sind meistens günstiger als Zoom-Objektive und oft bereits unter 200 Euro erhältlich.

3. Leitende Linien finden

Eine goldene Regel, um spannende Kompositionen zu kreieren, ist der Einsatz von leitenden Linien. Leitlinien sind, wie der Name schon verrät, Linien oder Spuren, die sich durch das Bild schlängeln und dabei der menschlichen Wahrnehmung eine Richtung geben. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Straße, einen Fluss, ein Geländer oder auch den Stiel einer Pflanze handeln. Es gibt aber unendlich viele Möglichkeiten, wie man diesen Look fotografisch erzeugen kann. Idealerweise startet deine Linie irgendwo am unteren Bildrand, führt dann einmal durch das Foto und mündet schließlich zu deinem persönlichen Hauptmotiv. Auf diese Weise verleihst du deiner gesamten Aufnahme noch mehr Struktur und Aussagekraft.

4. Mit Unschärfe spielen

Besonders spannend und harmonisch wirken Fotos mit Hintergrundunschärfe. Denn sie ist in der Lage, den Blick direkt auf das Hauptmotiv zu lenken. Unschärfe hilft außerdem, störende Elemente im Hintergrund durch extreme Weichzeichnung zu kaschieren. Das kann beispielsweise am Strand sehr hilfreich sein, wenn man Menschen oder Gebäude weichzeichnen möchte. Sogar kleingliedrige Details werden so in eine abstrakte Fläche verwandelt, die den Blick deiner Betrachterinnen und Betrachter auf das Wesentliche führt. Um den Look zu erzeugen, öffne die Blende deiner Kamera so weit wie möglich (z.B. f/4.0 oder f/1.8). Außerdem wird der Effekt verstärkt, wenn du nah an dein Hauptmotiv herangehst.

5. Sommerliche Details inszenieren

Spannend wirken zudem Motive, die thematisch zu deiner Reise passen. Das kann ein Badeanzug sein, der über einem Stuhl trocknet oder die ausgepressten Zitronen auf dem Gartentisch. Es ist sehr individuell, was Sommer für jemanden bedeutet. So muss es nicht immer das Foto vom Sonnenuntergang am Strand oder der Cocktail in der Beach Bar sein. Halte deine Augen für die kleinen Dinge offen. So nimmst du deine Umwelt aktiver wahr und schulst dein fotografisches Auge. Du wirst erstaunt sein, wie viele geniale Fotomotive dir bei einem Spaziergang durch deinen Urlaubsort begegnen werden: Frische Wäsche auf einer Leine, eine wehende Gardine, fliegende Möwen, bunte Gewürze auf dem Wochenmarkt…


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