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5 Tipps für lebendige Food-Fotos

5 Tipps für lebendige Food-Fotos

Jeder kennt den Satz: „Warte, ich muss das noch fotografieren!“.  Egal ob der geschmackvoll inszenierte Latte Macchiato oder der perfekt gelungene Burger, die Food-Fotografie ist allgegenwärtig. Die Lebensmittel, beziehungsweise die Gerichte sind an sich nicht sonderlich dynamische Motive. Deshalb haben wir hier 5 Tipps und Tricks, wie du mehr Leben in deine Food-Bilder bringen kannst.

Wenn du deinen Food-Fotos mehr Leben und Dynamik verleihen möchtest, solltest du Bewegungen innerhalb des Bildes einfangen. Bewegungen wären beispielsweise das Dressing, welches auf den Salat gegossen wird oder das Anreichen einer Mahlzeit an einen Mitmenschen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, diese Ideen leichter umzusetzen.

TIPP 1: Kurze Belichtungszeit einstellen

Unscharfe Bilder möchte wohl keiner haben. Wird das Foto zu lange belichtet, bewegt sich euer Motiv während der Aufnahmen und einzelne Teile werden unscharf abgebildet– zum Beispiel Käse beim Betreuen der Spaghetti. Dieser Bewegungsunschärfe kannst du durch eine kurze Belichtungszeit entgegenwirken. Eine gute Richtlinie wäre zwischen 1/500 s und 1/1000s.

Behalte dafür natürlich deine Lichtverhältnisse im Blick und passe dementsprechend den ISO-Wert an.


TIPP 2: Nutze ein Stativ und einen Fernauslöser

Wenn du keinen Assistenten zur Hand hast oder du lieber die alleinige Kontrolle haben möchtest, solltest du auf jeden Fall ein Stativ und einen Fernauslöser benutzen. Montiere deine Kamera auf dein Stativ und richte sie so aus, wie du dein Motiv haben möchtest. Mach einige Testbilder und prüfe direkt, ob die Komposition und das Licht stimmen und korrigiere gegebenenfalls Position, Lichtquellen und Fokus.

Damit du gleichzeitig deine Bewegungen für das Motiv ausführen und fotografieren kannst, nutzt du am besten einen Fernauslöser. Alternativ kannst du den eingebauten 2-sec oder 5-sec Verzögerungs-Modus deiner Kamera verwenden.


TIPP 2: Schieß im Serienbildmodus

Gerade bei dünnen Flüssigkeiten wie Kaffee oder brösligen Zutaten wie Parmesankäse solltest du im Serienbildmodus ablichten. So könnt ihr später die beste Aufnahme eures Shootings auswählen – manchmal sind es nämlich schon die kleinen Kriterien, wie Schärfe und Bildgestaltung, die den Unterschied machen.  


TIPP 4: Verfeinern, gießen und anknabbern

Wie bereits erwähnt, bringen verschiedene Bewegungen oder Andeutungen eine gewisse Lebendigkeit in deine Fotos. Die Food-Fotografie ist Kreativität pur! Reiche deinem Partner das Essen oder greife selbst nach deinen Leckereien. Auch indirekte Bewegungen, wie beispielsweise das angebissene Sandwich oder der Lippenstiftabdruck an der Kaffeetasse, zeugen von Lebendigkeit. Somit hat der Betrachter etwas zu entdecken, das macht deine Food-Fotos sofort spannender.


TIPP 5: Beachte den Goldenen Schnitt

In einer gelungenen Food-Aufnahme muss man sofort erkennen, welches das zentrale Objekt im Bild ist. Der Blick des Betrachters sollte automatisch auf die wichtigsten Details gelenkt werden. Dies erreichst du mit dem Goldenen Schnitt, auch Drittel Regel genannt. Wie wird sie angewendet?

Ganz einfach – Du teilst das Foto optisch in zwei horizontale und zwei vertikale Linien, sodass neun gleich große Teile entstehen. Dabei sollte dein Hauptobjekt an einem der vier Schnittpunkte platziert werden. Alternativ setzt du dein Motiv entlang der Linien. Die Linien kannst du dir im Vorfeld  auf deiner Kamera einblenden lassen.


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