Du liest gerade
6 goldene Regeln für bessere Fotos

6 goldene Regeln für bessere Fotos

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch für die Fotografie. Aber es gibt einige Tricks, die sofort für bessere Fotos sorgen. Diese 6 goldenen Regeln hätten wir gerne schon früher gekannt.


Deine Fotos sind häufig überbelichtet, verwackelt oder einfach langweilig? Das kennt wirklich jeder und bedeutet nicht, dass es dir an Talent oder Können mangelt! Was dir erfahrene Fotografinnen und Fotografen voraus haben? Übung und einfache Tricks! Wir zeigen dir 6 absolute Highlights unter den Fototipps, die deine Fotografie schnell auf ein neues Level haben.

1. Die Blende manuell einstellen

Offene Blenden verleihen deinen Fotos eine weiche Hintergrundunschärfe.

Der wohl größte Step für Foto-Neulinge ist das Fotografieren im manuellen Modus. Indem du die Blende selbst einstellst, kannst du deine volle Kreativität ausschöpfen. Besonders schöne Ergebnisse bekommst du mit einer offenen Blende. Dann verschwimmt der Hintergrund zu einer weichen Fläche, was sehr ästhetisch wirkt. Hast du mit über- oder unterbelichteten Fotos zu kämpfen? Dann ist die Zeitautomatik sinnvoll (auf den meisten Kameras mit “A” gekennzeichnet für aperture priority). So kannst du die Blende und damit die Schärfentiefe selbst bestimmen, während die Kamera den Rest für dich regelt.

2. Die Perspektive wechseln

Egal ob Blume, Landschaft oder Eiffelturm: Meist sehen wir bestimmte Motive immer aus derselben Perspektive. Willst du deine Fotos zu einem besonderen Hingucker machen? Dann verlasse das gewohnte Blickfeld und wähle ausgefallen statt normal. Lege dich zum Beispiel auf den Boden, versuche eine Perspektive von oben herab oder schneide dein Motiv selbstbewusst am Bildrand an. All diese Experimente sorgen dafür, dass du schnell ein Gefühl dafür bekommst, welche Perspektive spannende Ergebnisse liefert. Platziere den Horizont bei Landschaftsfotos nicht immer in der Mitte. Oder wähle doch einmal das Hochformat. Du wirst staunen, was dabei entsteht!

3. Bei Dämmerung fotografieren

Bei Dämmerung haben Motive eine einzigartige Lichtstimmung.

Ein absoluter Game Changer in Sachen Fotoeinstieg ist weiches Licht. Du musst nur wissen, wo und wann du es antriffst. So kannst du beispielsweise statt zur Mittagssonne eher mal bei Dämmerung losziehen. Das tiefstehende Sonnenlicht wirkt wunderbar schmeichelnd auf nahezu jedes Motiv. Gerade Porträts wirken jetzt besonders stimmungsvoll. Hartes Licht, wie du es an sonnigen Tagen zur Mittagszeit hast, sorgt oft für unschöne Schlagschatten und harte Kontraste. Das kann der Grund dafür sein, dass dir deine Fotos einfach nicht gefallen wollen. Bei Dämmerung mischen sich außerdem künstliche und natürliche Lichtquellen. So können Straßenlaternen oder Lichterketten im Hintergrund deinem Foto das gewisse Etwas verleihen.

4. Sich auf das Wesentliche beschränken

Gerade Anfängerinnen und Anfängern fällt es häufig schwer, den Blick auf wesentliche Dinge im Bild zu beschränken. Oft will man so viel wie möglich zeigen. Das passiert vor allem dann, wenn man nur mal eben noch ein Foto knipsen möchte. Doch bei der Motivauswahl solltest du dir genügend Zeit nehmen. Sonst wirkt dein Bild schnell überladen und kleingliedrige Details lenken ab. Frage dich deshalb, was du wirklich zeigen willst und versuche den Bildaufbau etwas minimalistischer zu gestalten. So kannst du zum Beispiel einen Schritt näher an dein Motiv rangehen. Oder du wählst eine Perspektive, die dein Motiv perfekt in den Fokus stellt. Das sorgt beim Betrachten für Ruhe und wirkt häufig stimmungsvoller.

5. Den Blick lenken

Leitende Linien geben deinem Foto eine Richtung.

Du möchtest den Betrachter regelrecht an dein Foto fesseln? Dann versuche den Blick zu leiten. Das klappt hervorragend mit Linien und Flächen. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Straße, einen Fluss, ein Geländer oder auch den Stiel einer Pflanze handeln. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie man eine leitende Linie fotografisch erzeugen kann. Idealerweise startet deine Linie irgendwo am unteren Bildrand, führt dann einmal durch das Foto und mündet schließlich zu deinem persönlichen Hauptmotiv. Auf diese Weise verleihst du deiner gesamten Aufnahme noch mehr Struktur und Spannung. Gleichmäßige Flächen hingegen ziehen weniger Aufmerksamkeit auf sich, was für die Aussagekraft deines Hauptmotivs ebenfalls hilfreich sein kann.

6. Spaß haben!

Was banal klingt, ist für gelungene Fotos das A und O. Wenn du nämlich dauerhaft an deiner Fotografie arbeiten möchtest, ist es notwendig, dass dein Hobby dir Spaß macht. Behalte dir darum unbedingt die Freude an der Sache. Tierporträts, Foodfotos oder Actionfotografie lassen dein Herz höher schlagen? Dann fotografiere regelmäßig die Dinge, die dir Freude bereiten. Dadurch wirst du dich nicht nur schneller weiterentwickeln, sondern Freunde und Familie werden auch die Leidenschaft auf deinen Fotos sehen.


Nach oben scrollen