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6 tolle Lieblingsbücher für den Foto-Einstieg

Um einzigartige Fotos zu kreieren braucht man nicht unbedingt eine Ausbildung oder ein Studium. Sehr viele Künstler*innen haben sich das Fotografieren selbst beigebracht. Du möchtest deine Kompositionen auf ein neues Level heben aber ohne sperriges Fachjargon? Dann steck deine Nase in eines der folgenden 6 Bücher!

Egal ob Blogs, Filme oder Podcasts: Nie war es einfacher, sich das Fotografieren selbst beizubringen. Heute stellen wir 6 spannende Ratgeber vor, die für das nötige Know-How und gleichzeitig viel Inspiration sorgen.

Fotografieren muss Spaß machen!

Wir haben keine Lust auf erhobene Zeigefinger und belehrende Diagramme. Gerade am Anfang sollten Motivation und Spaß im Vordergrund stehen. Denn was nützt es, wenn du vor lauter Kameratechnik dein Motiv nicht mehr siehst? Die folgenden 6 Lieblingsbücher bringen deine Fotografie voran, ganz ohne, dass dein Kopf zu rauchen beginnt.

1. Der Rote Faden von Meike Fischer

Dieser Mix aus Ratgeber und Inspirationsband ist vollgepackt mit Foto-Trainings für Einsteigerinnen und Einsteiger. Dabei erklärt die Dokumentarfotografin Meike Fischer alles rund um das konzeptionelle Arbeiten mit der Kamera. Anhand einer Fülle von Projektbeispielen zeigt die Autorin, wie man von der Themenfindung bis zur optimalen Präsentation seiner Fotoarbeit gelangt. Hierbei steht nicht nur die Planung und Organisation im Mittelpunkt sondern ebenso, wie man die eigenen Fotos richtig sortiert und anordnet. Der Band ist mit zahlreichen Übungen angereichert, die die Inhalte praktisch vermitteln sollen.

2. Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann

Wer sich intensiver der künstlerischen Fotografie und abstrakten Kompositionen widmen möchte, wird bei diesem Buch fündig. Torsten Andreas Hoffmann zeigt auf über 300 Seiten, was die abstrakte Fotografie ausmacht und wie man seinen Bildern Kraft und Wirkung verleiht. Hierbei erläutert der Autor neben den optischen Grundformen, die psychologische Wirkung von Farbe. Gerade Einsteigerinnen und Einsteiger finden so einen niedrigschwelligen Zugang zu künstlerischen Bildwelten.

3. Read this if you want to take great Photographs von Henry Carroll

Dieses Buch hat sich die Aufnahme toller Fotos auf die Fahne geschrieben ganz ohne mathematische Graphen, belehrende Diagramme oder kompliziertes Fachjargon. In einfacher Sprache – wenn auch leider nur auf Englisch – führt das Buch durch die wichtigsten Grundlagen wie Belichtung, Brennweiten und Bildkomposition. Dabei sorgt Henry Carroll mit ikonographischen Bildern und dem nötigen Witz dafür, dass Leserinnen und Lesern nicht langweilig wird. Die Aufmachung des humorvollen Ratgebers ist übersichtlich und modern.

4. Psychologie der Fotografie: Kopf oder Bauch? Von Sven Barnow

“Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie.” Mit diesen Worten Dürrenmatts leitet der studierte Psychologe Sven Barnow ein in sein Buch über die Porträtfotografie. Auf 136 Seiten widmet sich der Autor der Kunst, Menschen authentisch und unverstellt zu fotografieren. Dabei steht bei ihm ganz die Bedeutung von Intellekt und Emotionen im Vordergrund. Spannend für Amateure: Der Text ist mit zahlreichen Beispielen, Tipps und Übungen unterlegt, sodass den Leser*innen ein schneller Zugang zur Thematik erleichtert wird.

5. Schwarzweiss Fotografie von Antonino Zambito und Andreas Pflaum

Für Antonino Zambito und Andreas Pflaum ist Schwarzweiß-Fotografie mehr als nur ein Filter. Mit diesem Ratgeber lernen Anfängerinnen und Anfänger, auf was es bei starken Schwarzweiß-Aufnahmen wirklich ankommt. Von der monochromen Aufnahme bis zur optimalen Bildbearbeitung erklären die Autoren, wenn auch manchmal etwas technisch, wie man Schwarzweiß als Gestaltungsmittel optimal nutzt. Ein Pluspunkt sind die vielen großen Bilder, die die Thematik eindrücklich illustrieren.

6. Fotografiere was du fühlst von den Shutter Sisters

“Fotografiere was du fühlst” ist eine Einladung an Foto-Neulinge, sich bei der Komposition ganz vom eigenen Bauchgefühl leiten zu lassen. National Geographic hat die Erfahrungen und Tipps von zehn populären Stock-Fotografinnen gesammelt und daraus einen hilfreichen Ratgeber verfasst. Ähnlich wie auf dem gleichnamigen Blog, stehen bei den Shutter Sisters nicht perfekte Kameraeinstellungen und Belichtungen sondern ausdrucksvolle Perspektiven im Vordergrund. Dabei geht es auch nicht darum, die Leser*innen zum Kauf von teurem Fotoequipment zu verleiten. Die im Buch enthaltenen Übungen zielen stattdessen eher darauf ab, eine sensible Wahrnehmung zu schulen.


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