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Auf Fotosafari im Zoo: So gelingen dir gute Bilder!

Auf Fotosafari im Zoo: So gelingen dir gute Bilder!

Die Schönheit der Tierwelt mit aller Artenvielfalt lässt sich in der freien Natur oft nur sehr schwer ablichten. Ein Zoobesuch bringt uns wilde Tiere aus fernen Ländern und exotische Vögel von anderen Kontinenten näher. Doch auch hier ist es nicht immer einfach unter den gegebenen Lichtverhältnissen das Motiv der Wahl auch schön zu erwischen. Dickes Panzerglas vor den Menschenaffen, dünne Gitterstäbe zwischen den Menschen und den Raubtieren oder ein düsteres Gewächshaus mit Schmetterlingen können zur Herausforderung werden. Doch auch die kannst du mutig annehmen, wenn du dich richtig auf die jeweiligen Gegebenheiten vorbereitest.

Das sind die besten Motive im Zoo

Der Affenfelsen oder ein Freigehege mit Wassergraben, du kannst die Tiere schön beobachten, aber um sie entsprechend zu Fotografieren nimmst du den Tele-Zoom. Nutze das Einbein-Stativ, um stabiler beim Zoomen zu sein. Tiere im Schatten eignen sich nicht so gut, daher den Stand der Sonne beachten. Im Modus TV eine Belichtungszeit von 1/320 Sek. bis 1/500 Sek. bei ISO 100 sollte dich zum schön erwischten Pavianporträt führen. Bei einem Elefanten- oder Giraffengehege gehst du mit ähnlichen Einstellungen vor, jedoch wird hier dann eher ein weitwinkliges Objektiv mit 18-55mm das gesamte Tier einfangen.

Vor dem Zaun einer Vogelvoliere oder einem Raubtierkäfig mit den Gitterstäben musst du dich auch nicht fürchten. Hier empfiehlt sich in den AV Modus umzustellen. Die Blende des Tele-Zoom mit f/3.5 besser f/2.8 wählen. Das Motiv sollte so weit weg vom Gitter sein als möglich, dein Abstand zum Gitter sollte recht nahe sein. Nutze beim Autofokus nur einen Punkt, bei engen Maschen fokussierst du besser manuell. So wird das Gitter so unscharf, dass man es nicht mehr erkennen kann.

Im Insektenhaus oder einem tropischen Gewächshaus herrscht meist ein feucht-heißes Klima. Hier solltest du die Kamera bereits vor dem Betreten mit dem entsprechenden Makro-Objektiv oder dem Kit-Objektiv ausrüsten, um das Eindringen von Feuchtigkeit in den Body zu vermeiden. Gib der Technik etwa fünf Minuten, um sich an das Klima anzupassen bevor du sie einschaltest. Keinesfalls sollte ein Blitz verwendet werden, diese sind in den meisten Zoos verboten, um die Tiere nicht zu blenden, erschrecken oder zu verwirren. Hier hilft nur eine möglichst offene Blende von f/2.8 oder besser f/1.4 im AV Modus zu wählen. Auch die ISO geht bis 3200, je nach Sensorleistung. Damit wählt die Kamera dann noch Verschlusszeiten bei denen Bewegungsunschärfe vermieden wird. Beachte die Naheinstellgrenze des Objektivs.

Befindet sich dein Motiv hinter einer Glasscheibe, wie im Terrarium, hast du sehr schnell viele unerwünschte Spiegelungen im Bild. Durch die Verwendung eines zirkularen Polfilters können die Reflektionen meist komplett ausgeblendet werden. Der Filter lässt die Lichtstrahlen nur aus einer Richtung auf die Linse treffen und Spiegelungen verschwinden. Durch drehen am Filter stellst du schnell fest in welcher Position er am besten wirkt. Hier raten wir, die Bilder im RAW-Format zu speichern, damit wird in der Nachbearbeitung ein deutlich schönerer und höherer Kontrast sichtbar.

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