Du liest gerade
Entspannte Kinderporträts

Entspannte Kinderporträts

Ruben Schaefer

USER-WERTUNG (7 Bewertungen bisher):

7 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 5

SCHWIERIGKEITSGRAD:

Mittel
Galerie ansehen

Seinen Nachwuchs in Bildern festzuhalten ist einer der häufigsten Gründe sich eine höherwertige Kamera zu leisten. Anders als bei alltäglichen Schnappschüssen beim Spielen fordern Porträtaufnahmen ein wenig Vorbereitung, schließlich werden Porträts besonders gerne gerahmt und verschenkt. Besonders bei Kindern ist dann auch eine entspannte Grundstimmung wichtig. Hektik und Zeitdruck führen nicht zu einem schönen Ergebnis. Lasst es also locker angehen.

Dein benötigtes Equipment:

  • Eine Kamera
  • Ein Kit-Objektiv oder eine Festbrennweite mit 50mm oder 85mm und einer Blende von f/2.8, besser f/1.8
  • Neutraler Hintergrund oder schöner Garten
  • Wenn du drinnen arbeiten möchtest : Zwei, besser drei Lichtquellen (Dauerlicht oder Blitz)

So setzt du das Motiv um:

Bei Porträtaufnahmen empfiehlt es sich Hochformat zu fotografieren. Setze dir den Autofokus-Punkt auf ein Auge des Kindes. Wähle im Tv oder S-Modus eine Belichtungszeit von etwa 1/160 s oder etwas kürzer.

Beim Kit-Objektiv etwa 50mm Brennweite einstellen und den Bildausschnitt so wählen, dass der ganze Kopf mit etwas Platz nach oben darauf ist. Nach unten sollte der Hals und der Ansatz des Dekolletés das Bild begrenzen. Ähnlich wie bei der Festbrennweite ist es beim Kit-Objektiv ratsam, den Abstand zum Model zu verändern, statt den Zoom zu nutzen. Dabei auch immer auf Augenhöhe des Kindes mit der Kamera bleiben.

Wenn du drinnen arbeitest: Platziere die Beleuchtung so, dass das Gesicht von vorne gleichmäßig beleuchtet wird, jedoch nicht zu grell angestrahlt ist und keine extremen Schatten wirft. Ich nehme am liebsten ein großes Fenster. Eine weitere, schwächere Lichtquelle kann zwischen dem Model und dem Hintergrund eingesetzt werden. Das mache ich besonders bei dunklem Hintergrund. Wichtig ist auch, dass der gewählte Hintergrund nicht zu „unruhig“ ist. Wenn sogar eine dritte Lichtquelle vorhanden ist, kann diese senkrecht von oben noch auf das kleine Model strahlen, sollte allerdings auch nicht zu hell sein.

Versuche dein Model anzuleiten. Das Model sollte mit dem Gesicht ganz leicht gedreht zur Kamera schauen und den Kopf gerade halten. Ein Lächeln sorgt dann für den besonderen Zauber. Wenn die ersten Aufnahmen mit dem sitzenden Model etwas geworden sind, kannst du dich auch trauen das Kind beispielsweise auf dem Bauch liegend von vorne zu fotografieren. Dabei natürlich selbst auch auf Bodenhöhe gehen. Oder lass‘ es über die Schulter in die Kamera schauen – der Kreativität sind hier dann keine Grenzen gesetzt, so lange das Kind Lust auf Fotos hat.

Bei Porträtaufnahmen von zwei Personen ist es ratsam nicht mehr mit einer offenen Blende zu arbeiten, um beide gleichmäßig in die Schärfe zu bekommen sollte eine Blende ab f/4 oder höher gewählt werden.

Grundsätzlich ist die Perspektive das A und O: Fotografiere mal von oben, mal auf Augenhöhe und mal von unten. Denk dabei immer daran: Für das Kind sollte ein Fotoshooting ein Spiel sein. Requisiten helfen dabei.

WIE GUT FINDEST DU DAS REZEPT?

7 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 57 User-Wertungen, durchschnittlich: 3,71 von 5

Du musst angemeldet sein um Bewertungen abgeben zu können.
Anmelden oder Registrieren
Wird geladen...
Kommentare anzeigen (0)

Hinterlasse eine Antwort

Hier kannst du dich anmelden. Bist du noch nicht registriert? Dann kannst du dich hier kostenlos und unverbindlich registrieren.

Nach oben scrollen