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Gruppenfotos von Kindern – das solltest du beachten!

Egal, ob auf der Geburtstagsfeier oder andere besondere Momente – es gibt immer einen Grund, ein Gruppenfoto von deinen Kindern zu machen. Das ist jedoch anfangs nicht immer ganz einfach. Damit du beim nächsten Fotoshooting nicht verzweifelst, verraten wir dir hier die Punkte, auf die du achten solltest.

TIPP 1: Fotografiere auf Augenhöhe

Sowohl bei Kindergruppenfotos als auch allgemein bei Gruppenbildern, solltest du darauf achten, auf Augenhöhe zu fotografieren. Von oben herab zu knipsen, kann oft den besonderen Charme des Fotos zerstören. Geh am besten in die Knie, setz dich dazu oder verwende ein Stativ in eben dieser Höhe.
Natürlich gibt es Ausnahmen: Wenn die Kleinen abenteuerlustig werden, kann ein anderer Kamerawinkel dem Foto einen besonderen Flair verleihen. Wenn sie etwa ein Baumhaus besteigen, wird der Kamerablick nach oben, deren Überlegenheit unterstreichen.


TIPP 2: Beachte Tiefenschärfe und Position

Egal ob nebeneinander oder hintereinander, wichtig ist dass das Foto scharf abgebildet wird. Dafür sorgt unter anderen die Blendenöffnung. Je offener die Blende (kleine Blendenzahl), desto kleiner der Schärfebereich. Achte also bei offener Blende darauf, dass sich deine kleinen Protagonisten auf möglichst wenige Reihen, bzw. auf einer Schärfeebene verteilen. Sonst kann es sein, dass nur eines der Kinder gut zu erkennen ist das andere verschwommen.
Wenn du ein versetztes Gruppenbild machen möchtest, also ein Kind vor oder hinter dem anderen platzierst, musst du die Blende schließen (größere Blendenzahl). Hier könnte dir gegebenenfalls die Lichtsituation einen Strich durch die Rechnung machen – dazu jetzt mehr.


TIPP 3: Die Lichtsituation

Wenn du in dunklen Räumen oder am späten Abend freihändig mit großen Blendenzahlen fotografierst, werden deine Bilder höchstwahrscheinlich unscharf. Grund dafür ist, dass mit einer geschlossenen Blende zu wenig Licht in die Kamera fällt. Genau das versucht sie in der Regel mit einer langen Verschlusszeit auszugleichen. Das Problem daran ist, dass sich entweder die Kinder bewegen oder du die Kamera nicht mehr „ruhig“ genug hältst.
Als Lösung für Innenbereiche, suche natürliche Lichtquellen wie beispielsweise Tageslicht von großen Fenstern. Alternativ kannst du auch Deckenlampen nutzen – achte aber auf Schatten in den Gesichtern die entstehen können und dirigiere notfalls die Kinder ein paar Schritte vor oder zurück.
Als Lösung für Outdoor-Shootings, fotografierst am besten an leicht bewölkten Tagen. Wie eben erwähnt, musst du auch draußen auf harte Schatten in den Gesichtern achten. Schau außerdem, dass keiner die Augen zukneift, wenn es trotzdem zu grell sein sollte.
Hier noch die Freihandgrenze- Faustregel: Du erhältst ein scharfes Bild, wenn deine Belichtungszeit längstens dem Kehrwert deiner Brennweite entspricht. Bspw.: Bei einer Brennweite von 50mm (Kleinbildformat), drohen Verwackler ab einer Belichtungszeit, die länger als 1/50 Sek. ist.


TIPP 4: Mach genug Bilder!

Schone nicht den Auslöser deiner Kamera oder schalte die Serienbildfunktion ein. Es ist besser zu viele Bilder zu haben und die besten herauszusuchen, als wenige, die dann nichts geworden sind. So können auch spontane Schnappschüsse entstehen, auf denen Kinder Faxen machen, verträumt schauen oder einfach witzige Grimassen schneiden. Das gibt jedem Bild einen ganz besonderen Touch.


TIPP 5: Engelsgeduld – nimms leicht…

Der wichtigste Tipp zum Schluss: Hab Geduld, nimm es mit Humor und sei bestenfalls Entertainer und Kumpel für die Kidws. Die besten Fotos sind authentische, ungestellte Fotos. Und dafür muss einfach alles passen. Haben die Kleinen keinen guten Tag oder einfach keine List auf Fotos, dann solltest du das Shooting einfach verschieben, oder, um die Stimmung zu lockern, eine Runde Fussball oder Fangen spielen 🙂 Danach kannst du einen neuen Versuch starten, wenn du noch fit bist.

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