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Kinder und ihre Haustiere – tierische Familienporträts!

Kinder und ihre Haustiere – tierische Familienporträts!

Es heißt ja, Haustiere seien die treusten Begleiter des Menschen. Kein Wunder, dass viele Familien ein oder mehrere Tiere an ihrer Seite haben. Umso mehr schaffen ungezwungen und natürliche Familienporträts unbezahlbare Erinnerungen an unsere tierischen Freundschaften. Wir zeigen dir, auf was du achten musst, wenn du deine Kinder und Haustiere auf einem Foto festhalten möchtest.

Tiere zu fotografieren ist genauso eine harte Nuss wie Kinder abzulichten. Beide gleichzeitig in einem Bild einzufangen stellt dich oft vor eine doppelte Herausforderung. Glücklicherweise lassen sich die meisten Richtlinien der Fotografie bei Kindern auch für Tiere anwenden. Damit du es beim nächsten
Shooting einfach hast, haben wir dir die wichtigsten Tipps zusammengetragen.

Geduld ist eine Tugend

Beim Foto-Shooting mit Kindern und Tieren ist Geduld das A und O, denn vor der Kamera verhalten sich beide anders als sonst. Warte ab und versuche nicht Situationen zu stellen. Kinder haben meist eine ganz besondere Bindung zu ihrem Gefährten, sodass besondere Momente von ganz alleine entstehen. Je ungezwungener beide Parteien vor der Kamera agieren, desto schönere und
natürlichere Aufnahmen erhältst du am Ende. Haben beispielsweise die Kleinen oder die Vierbeiner mal keinen guten Tag oder einfach keine Lust auf Fotos, dann verschiebe das Shooting auf den nächsten Tag.

Fotografiere auf Augenhöhe

Wie bei Kinderfotos, solltest du auch hier, mit den dazukommenden Haustieren, auf Augenhöhe fotografieren. Vermeide möglichst die Vogelperspektive – das kann manchmal spannend aussehen und interessante Bilder hervorbringen, resultiert aber meistens in Fotos mit „zu viel Boden“ als ungeeigneten Hintergrund.
Am besten fotografierst du kniend oder sitzend. So kannst du schneller Kontakt zu beiden herstellen und sie geradewegs aus deren Perspektive aufnehmen. Zum einen erhalten deine Aufnahmen einen tollen Effekt, zum anderen strahlen sie eine ganz andere Nähe zu Tier und Kind aus.

Fokus auf die Augen

Ein weiterer grundlegender Tipp bei allem Porträt-Fotografien, ist das Fokussieren auf die Augen. So könnt ihr unter anderem die Persönlichkeit durch die Augen von Tier und Kind sichtbar machen. Fokussiere dafür auf das Motiv, welches näher dran ist und euer „Hauptmotiv“ darstellt.

Richtige Kameraeinstellungen und Lichtverhältnisse

Neben Geduld, der Perspektive und dem Fokus, sind natürlich auch die richtigen Kameraeinstellungen ausschlaggebend für ein gutes Foto.
Wenn Kind und Tier sich gerne bewegen und ungern stillsitzen, ist es für dich eine größere Herausforderung, scharfe Bilder zu bekommen. Wir empfehlen dir auf jeden Fall die dynamische Fokusmethode auszuwählen und die Serienbildfunktion deiner Kamera zu nutzen. Es ist besser zu viele Bilder zu haben und die besten herauszusuchen, als wenige, die dann nichts geworden sind.

Stelle außerdem eine kurze Belichtungszeit von beispielsweise 1/1.000 Sekunden ein, um Bewegungen optimal einzufangen. Behalte dafür deine Lichtverhältnisse im Auge, sonst wird dein Bild nachher zu dunkel sein. Scheu dich nicht, den ISO-Wert deiner Kamera dementsprechend anzupassen.

Vermeide auf jeden Fall mit Blitzlicht zu fotografieren. Es stresst zum einen die Tiere und die Kinder und zum anderen ist es einfach ein Stimmungskiller. Außerdem sorgt es schnell für unnatürliche Fotos und erzeugt reflektierende Augen, die du anschließend korrigieren musst. Harmonische Bilder bekommst du optimalerweise mit natürlichen Lichtquellen. Also geh ans Fenster oder noch besser nach draußen in die Natur.

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