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Kreative Fotoideen gegen Langeweile in der Quarantäne

Noch immer müssen wir zuhause bleiben und so langsam fällt dem ein oder anderen die Decke auf den Kopf. Die Netflix-Watchlist ist inzwischen auf ein Minimum geschrumpft und man findet kaum abwechslungsreiche Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Ganz zu schweigen von fotografischer Inspiration. Doch damit ist jetzt Schluss! Hier kommen 5 Fotoideen, die gegen Langeweile in der Quarantäne helfen.

Es gibt Tage, an denen sprudelt man nur so vor neuen Ideen und dann gibt es Tage, an denen nichts unserer Linse würdig erscheint. Doch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, sich kreativen Beschäftigungen zu widmen, die uns fotografisch inspirieren. Du fühlst dich unkreativ und ideenlos? Hilfe naht!

Einen Film über berühmte Fotografen sehen

Du möchtest mehr erfahren über die großen Ikonen der Fotografie? Dann schmeiß dich in deine Jogginghose und lass dich von Filmen wie “Annie Leibovitz: Life Through a Lens” (2008), “Life” (2015) oder “Helmut Newton: Frames from the Edge” (1989) inspirieren. Es gibt zahlreiche sehenswerte Filme, die sich näher mit der Kunst der Fotografie beschäftigen. Thriller-Fans von Alfred Hitchcock werden “Rear Window” (1954) lieben und “City of God” (2002) wurde sogar für die Oscars nominiert. Nach diesen Filmen wirst du deine Kamera sofort in die Hand nehmen wollen – versprochen!


Eine Reportage fotografieren

Du scheinst dein Zuhause von allen Ecken und Winkeln zu kennen. Logisch, dass es dir dort schwer fällt Inspiration zu finden. Versuche deshalb einmal, in deinen eigenen vier Wänden eine Reportage zu fotografieren. Das kann ein Familienmitglied sein, das gerade eine Mahlzeit zubereitet oder ein Mitbewohner, der ein Musikinstrument spielt. Versuche diesen Prozess für eine aufeinander abgestimmte Fotostrecke zu nutzen. Das sieht nicht nur super cool aus, sondern man kann auch eine Menge dabei lernen. Spiele mit unterschiedlichen Perspektiven, indem du das Hauptmotiv in seinen Kontext einbindest. Kombiniere diese Bilder mit Nahaufnahmen vom Geschehen. Längere Verschlusszeiten und Bewegungsunschärfe schaffen Spannung und Atmosphäre. Beachte dabei: Nicht jedes Foto muss perfekt sein. Es geht darum, den Prozess und seine Stimmung einzufangen.


Ein Fotoalbum erstellen

Eine Sache, die man sich immer vornimmt aber letztendlich nie Zeit dafür findet: das Erstellen eines Fotoalbums. Nimm dir in den nächsten Tagen und Wochen doch einmal Zeit, deine besten Shots aus der Vergangenheit zu sammeln. Du kannst dabei thematisch vorgehen und zum Beispiel den letzten Sommer in Bildern festhalten. Oder du kreierst ein aufregendes Künstlerbuch mit deinen besten Foto-Experimenten und -Serien. Egal ob du deine Fotos entwickeln lässt oder das Buch online per Software erstellst: Jeder liebt die Vorfreude auf ein selbstgestaltetes Fotobuch.


Selbstporträts mit Fensterlicht aufnehmen

Gerade für Porträtfotografinnen und -fotografen geht die Isolation zuhause mit besonders großen Einbußen einher. Klar, Social Distancing und Porträts das klingt im ersten Moment total widersprüchlich. Doch kein Grund, die Kamera im Schrank verstauben zu lassen. Nutze die Zeit in der Quarantäne, einmal selbst vor deiner Kameralinse zu posieren. Hierfür benötigst du im Grunde nur ein Stativ, einen Fernauslöser und ein Fenster mit Tageslicht. Das weiche Fensterlicht bietet die perfekten Voraussetzungen für ein schönes Selfie. So kannst du dich nicht nur fotografisch austoben, sondern auch erfahren, wie sich sonst deine Models vor der Kamera fühlen. Neuere Kameras verfügen zudem über eine integrierte WLAN-Funktion. So kannst du oft über eine App das Kamerabild am Handy kontrollieren und deine fotogensten Winkel kennenlernen.


In Vergessenheit geratene Bilder bearbeiten

Einige Hobby- und Berufsfotografen werden in der Quarantäne feststellen, dass sich in den letzten Wochen eher wenig auf der Speicherkarte getan hat. Auch du kennst das bestimmt. Nimm dir deshalb mal einen Nachmittag Zeit und grabe nach alten Schätzen. Egal ob Omas 80. Geburtstag oder der letzte Urlaub in Italien: In den Tiefen unserer externen Festplatte schlummern wahre Augenweiden, die in Vergessenheit geraten sind und nur auf einen Feinschliff warten. Suche dir eine handvoll Fotos heraus, die du anschließend bearbeiten möchtest. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel sich noch aus durchschnittlichen Urlaubsbildern herausholen lässt, indem man einige Schieberegler bewegt. Hier wird garantiert etwas für den nächsten #throwbackthursday dabei sein.


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