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Step-by-Step: So planst du dein Fotoshooting richtig

Step-by-Step: So planst du dein Fotoshooting richtig

Wer zum ersten Mal selbst ein Fotoshooting durchführt, kennt wohl auch die Aufregung, bevor man ans Set fährt. Doch du kannst deine Sorgen und Ängste aus dem Weg räumen. Indem du dein Shooting mit ein wenig Sorgfalt planst, läuft mit Sicherheit alles wie am Schnürchen.


Zittern, Schweiß und Herzklopfen: Das allererste Shooting kann für Foto-Neulinge oft zur absoluten Mutprobe werden. Was, wenn das Wetter nicht mitspielt oder mir die Ideen ausgehen? Was, wenn das Licht nicht schön oder der Kameraakku nicht geladen ist? Gedanken und Ängste in dieser Form sind vollkommen normal. Wenn dann noch der eigene Körper verrückt spielt, kann die erste Shooting-Erfahrung schnell zum Albtraum werden.

Mit Planung gegen die Angst

Begegne der neuen Herausforderung, indem du dein Shooting im Voraus sorgfältig planst. Damit minimierst du das Risiko, dass irgendwas aus der Bahn läuft und behältst die Kontrolle. Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, mit der du dein erstes Hobby-Shooting richtig planst. Und mit der richtigen Planung kommt der Shooting-Erfolg dann ganz wie von selbst.


1. Den Zweck des Shootings klären

Zuallererst solltest du dir die Frage stellen, zu welchem Zweck du das Shooting durchführst. Willst du ein neues Bild für die Startseite deiner Website oder möchtest du Fotos für das aktuelle Familienalbum? Wo soll das Foto gezeigt werden? Der Zweck ist wichtig, da er den Umfang des Shootings absteckt und den beteiligten Personen einen Anhaltspunkt gibt. Hier solltest du auch das gewünschte Format klären: Während ein Titelbild auf einer Website meist im Querformat erscheint, wird ein Foto in der Instagram-Story eher hochkant gezeigt. Das Format ist wichtig beim Aufbau der Requisiten.


2. Ein Moodboard erstellen

In jedem Fall ist es hilfreich, vorab ein Moodboard zu erstellen. Bei einem Moodboard handelt es sich um eine Sammlung von Inspirationen und Bildern. Denn du musst das Rad nicht neu erfinden. Begib dich auf die Suche nach ähnlichen Projekten, die bereits vor dir realisiert wurden und die dich ansprechen. Welche Fotos gefallen dir besonders gut und warum? Wie wurden sie umgesetzt? Benötigst du Requisiten? Indem du diese Fragen klärst, bekommst du relativ schnell ein Gefühl dafür, welche Idee hinter deinem Shooting stehen soll. Das Moodboard hilft dir außerdem dabei, dein Model während des Projekts anzuleiten oder passende Outfits zu wählen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, ein Moodboard zu entwerfen. Du kannst die Fotos zum Beispiel ausdrucken und eine Collage basteln. Wer lieber eine digitale Variante haben möchte, kann auf Instagram oder Pinterest eigene Sammlungen erstellen. Der Vorteil ist hier, dass du dein Moodboard jederzeit ergänzen oder bearbeiten kannst. Zudem hast du es auf deinem Smartphone immer griffbereit.


3. Die geeignete Location finden

Nun geht es an die Suche einer geeigneten Location. Hier wird man häufig über Standort-Tags auf Instagram fündig. Zudem kannst du dir die Hashtag-Suche zunutze machen und die Fotoplattform nach schönen Orten durchforsten. Jedoch solltest du die geeigneten Hashtags wählen. Suche beispielsweise nach #bwjetzt statt #badenwürttemberg oder #deinnrw statt nur #nrw. So vermeidest du, dass du dich einer Flut an irrelevanten Bildern aussetzen musst.

Um eine ausgefallene Kulisse zu finden, kannst du auch nach passenden Einträgen in Foren und Foto-Communities suchen oder einfach selbst deine Umgebung erkunden. Ist die Location erst einmal gefunden, solltest du sie unbedingt vorab besuchen, um die Gegebenheiten und das Licht vor Ort zu checken. So kannst du auch die perfekte Tageszeit für dein Shooting festlegen. Wartet am Abend vielleicht stimmungsvolles Gegenlicht? Oder liegt der Ort sowieso komplett im Schatten? Das Geheimnis liegt hier vor allem in der richtigen Uhrzeit.


4. Wetter checken

Zu guter Letzt spielen natürlich auch die Witterungen eine entscheidende Rolle. Gerade bei Foto-Projekten im Freien solltest du deshalb unbedingt vorab den Wetterbericht verfolgen. Ein Shooting bei Regen oder Sturm macht nur wenig Freude. Gibt es vor Ort die Möglichkeit, überdacht zu shooten? Oder könnt ihr den Termin vielleicht sogar spontan verschieben? Setze dich mit dem Wetter und dem Regenradar auseinander. Das hilft dir, am Abend vor dem Shooting beruhigt einzuschlafen.


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