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Strahlende Physalis

Strahlende Physalis

Joachim Fredel

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Gerade in der aktuellen Zeit bietet es sich an, Fotoprojekte anzugehen, welche du auch sicher zu Hause durchführen kannst. Die Physalis, oder auch Kapstachelbeere genannt, ist ein beliebtes Fotomotiv für solche Home-Projekte. Der orange Fruchtkörper wird von einem lampionartigen Kelch umschlossen und ist dadurch ein echter Hingucker. Wie du mit Hilfe einer Taschenlampe beeindruckende Aufnahme des Nachtschattengewächses machen kannst, zeige ich dir hier in diesem Fotorezept.

Dein benötigtes Equipment

  • Eine Kamera
  • Am besten ein Makro-Objektiv 
  • Ein Stativ
  • Farbigen Bastelkarton oder farbiges Papier
  • Eine spiegelnde Unterlage wie beispielsweise Acrylglas oder das Glas eines Bilderrahmens
  • Eine Taschenlampe
  • Physalis mit möglichst geschlossener Hülle

Um deine Physalis jetzt zum leuchten zu bringen, musst du keine aufwendige Studioausrüstung besitzen oder mieten. Was benötigst du also nun alles?

Wie immer brauchst du natürlich eine Kamera. Das kann beispielsweise eine APS-C oder Vollformat Kamera sein. An das angeschlossene Objektiv werden keine außergewöhnlichen Ansprüche gestellt. Hauptsache es stellt dein Motiv scharf dar und du kommst nah genug heran – Es reicht unter anderem auch aus, wenn du ein Kit-Objektiv verwendest. Um eine natürliche Reflektion unterhalb der Frucht zu erzielen, kannst du entweder eine dunkle Acrylglasplatte oder das Schutzglas eines Bilderahmen benutzen. Als nächsten solltest du den farbigen Karton bearbeiten – Um das eintreffende Gegenlicht zu kanalisieren, schneidest du ein Loch in der Größe des Fruchtkörpers in den Karton. Anschließend platzierst du die Taschenlampe so, dass die Physalis durch das Loch beleuchtet wird. Achte darauf, dass das Licht nicht zu weit streut und stelle den Karton näher zur Frucht, wenn nötig. 

So setzt du das Motiv um

Montiere nun deine Kamera auf dein Stativ und platziere alles so, dass du auf Motivhöhe fotografierst. Stelle sicher, dass dein Untergrund frei von Staub und Blattresten ist, sonst musst du diese später, bei der Bildnachbearbeitung, entfernen. 

Versuche den Bildausschnitt so zu setzen, dass 2/3 Hintergrund und 1/3 Boden, bzw. Reflektion zu sehen ist. Die Physalis selbst, setzt du in die Bildmitte. Fokussiere so, dass Fasern der Blätter klar zu sehen sind. Fotografiere außerdem bei ausgeschaltetem Licht, bzw. in einem abgedunkelten Zimmer, damit keine ungewollten Reflektionen entstehen.  

Die Kameraeinstellungen

Für so ein Setting solltest du grundsätzlich im M-Modus (Manueller Modus) fotografieren. Denk daran, dass du bei Stativnutzung den Bildstabilisator deines Objektivs deaktivieren solltest. Um die höchstmöglichen Details zu erhalten, fokussiere auf jeden Fall manuell – Nutze dafür den Live View deiner Kamera und nutze die Lupenfunktion um die Blätter und Fasern scharf zu stellen.

Für diese Aufnahmen empfehlen wir dir eine geschlossene Blende (große „f-Zahl“ – etwa f/10), damit dein Motiv eine hohe Schärfentiefe aufweist. Die Verschlusszeit passt du der stärke deiner Taschenlampe an. 

Wir raten wir dir, wie immer, zum Auslösen den 2-sec Verzögerungs-Modus oder einen Fernauslöser zu benutzen, um Verwackeln zu vermeiden. Prüfe, wie immer, nach den ersten Bildern ob die Komposition, Licht und Schärfe des Motivs stimmen und korrigiere gegebenenfalls.

Fertig ist deine leuchtende Physalis! – Probiere es mal aus: Fotografiere mit unterschiedlichen Hintergründen und variiere die Position der Frucht. Viel Spaß und Erfolg bei deinen Bildern!

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Kommentar anzeigen (1)
  • Aufnahme 1 gefällt mir persönlich wegen der warmen Farben und des fast verdeckten Lichtkegels der Taschenlampe am besten. Mit einem fokussierbaren Lichtkegel wäre alternativ eine breitflächigere Ausleuchtung des Hintergrundes möglich. Ich würde hier es auch mit einem dimmbaren LED-Dauerlicht probieren, um das Hintergrundlicht noch weicher hinzubekommen.

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